Guerilla-Marketing

Eigentlich ist der Tierpark Hellabrunn in München ja sehr schön…

Der Zoo hat sich in den zurückliegenden Jahren sehr bemüht, den Tieren größere und artgerechtere Gehege zu bauen, Besucher kommen recht nah an die Tiere heran, ohne sie allzu sehr zu stören, wenn diese sich zurückziehen möchten.

Aber es scheint so, als ob das nicht gereicht hat, um ausreichend Besucher anzulocken. Bis wohl ein oberschlauer Biologe die Idee hatte, Elefanten zu klonen und sie auf diesem Wege gleich etwas zu…, mhm… tunen? „Pimp up your elefant“, dachte er sich vermutlich!

Kuhfant_klein

Moofant

Mir ist nicht bekannt, ob das obige Exemplar nur als schwarzbunte Variante gehalten wird, oder ob es auch eine Galloway-Sorte mit lockigem Stirnhaar gibt. Vielleicht hatte diese sich ja gerade im Gebüsch versteckt, als ich kam. Immerhin, einige andere Mutanten konnte ich noch ausmachen:

Burberryfant_klein

Burberryfant

Vermutlich ist es nur ein Frage der Zeit, bis Firmen die Mutanten auch sponsorn können. Ein ferrarirotes Exemplar gibt es schon, aber der ist zu schnell, um ihn scharf aufs Foto bannen zu können… Man kann sich an 5 Fingern abzählen, wann der erste Applefant auftauchen wird.

Leofant_klein

Leofant

Dem Vernehmen nach sind jedenfalls alle Mutanten Pflanzenfresser geblieben…

Zebrafant_klein

Stripeofant

Dieser hier sieht ein bisschen aus, als wenn er den ganzen Tag im Schlafanzug herumläuft…weswegen er im Geheimen bei den Pflegern auch nur „Witwe Bolte“ genannt wird.

snakofant_klein

Krokofant

Und um diesen hier mache ich mir persönlich die meisten Sorgen! Es ist doch nur eine Frage der Zeit, bis perverse Modejüngerinnen und abartige Gecken Handtaschen und Schuhe aus ihm machen wollen!

Für mich ist klar: Guerilla-Marketing diesen Kalibers kann man nur mit Guerilla-Methoden beantworten! Hat noch jemand Mumm in den Knochen, bequeme schwarze Kleidung und Abendfreizeit? Und vielleicht noch etwas Platz im Vorgarten? Meldet Euch bitte…

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7 Gedanken zu „Guerilla-Marketing

    • Ich gehe davon aus, daß dieser Trend sowieso nicht mehr lange auf sich warten lässt! Geschlechtliche Vermehrung hat ausgedient… Nachkommen werden zukünftig designt und in vitro herangezogen. Keine Schwangerschaftsstreifen und keine vollgeschissenen Windeln mehr. „Kinder“ kommen zukünftig im vermeintlichen Alter von 10 Jahren fertig ausgebildet per UPS ins Haus. Per Nachnahme…
      Die Verantwortlichen im Zoo werden dann längst als Visionäre gefeiert…

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  1. Vermutlich handelt es sich um Wolperingerisierung. Wer weiß, ob nachts wirklich immer alle Türen zu sind? Wenn eines Tages ein zotteliges Rüsselttier an einem Baum abhängt, ist klar: das Faultier wars.

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