Jagdfieber

Unsere Hundedame war in letzter Zeit nicht mehr so ausgelastet mit Nebenjobs und sie hat scheinbar die freie Zeit genutzt, ihre Jagdtechnik zu perfektionieren. Sie gehört ja der stolzen Rasse der Shiba Inu an, die vor Urzeiten einmal als Gehilfen für die Kleinwildjagd gezüchtet wurden. Mir war zwar klar, daß sie genetisch noch ziemlich nah am Wolf ist (wir heulen sehr gerne und viel zusammen, vor Allem in Vollmondnächten), aber wie gut ihre Jagdinstinkte eigentlich noch sind, habe ich mir nicht klar gemacht:

killer of the woodsScheinbar beherrscht sie die gnadenlose Shaolin-Technik des „zustoßenden Kranichs“… Grazil belastet sie das Sprungbein und balanciert mit dem ausgestreckten Fuß den Körper aus, um jederzeit zuschnappen zu können, wenn ein Eichörnchen unaufmerksam sein sollte. Kleingetier und niedere Lebensformen kann sie – wie alle weiblichen Wesen es können – allein mit dem Blick bannen und lenken. Manchmal gelange ich erst wieder zu Bewusstsein, wenn der Leckerlie-Beutel ganz leer ist…

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