Lebenserfahrungen

Heute eine Warnung an die Kids, die beim Schuhkauf zu bockig sind! Wenn man ohnehin vielleicht schon „zickige Füße“ hat, die sich mit nur wenigen Schuhen vertragen, dann sollte man nicht zusätzlich allzu hohe Ansprüche an potentielle neue Schuhe stellen! Selbst gut sortierte Schuhläden mit versierten und nervenstarken Fachverkäuferinnen können dann an ihre Grenzen geraten. Gar nicht zu reden von im Prinzip gutwilligen Mamas und Papas, die eigentlich nur wollen, daß ihre Sprößlinge nicht barfüssig durch die Widrigkeiten dieser Welt hüpfen. Natürlich gilt es, beim Schuhkauf gewisse elementare Randbedingungen einzuhalten!

* Der Preis des Schuhwerks sollte in der Regel unter dem eines gut ausgestatteten Mittelklasse-Autos liegen.

* Die Verarbeitungsqualität sollte nach Möglichkeit so beschaffen sein, daß die Schuhe länger als 7 Nettotage in Gebrauch sein können, ohne zu desintegrieren.

* Der Schadstoffgehalt der heute meistens in Afrika oder Thailand gefertigten Treter sollte so bemessen sein, daß sich die Haarfarbe des Trägers nicht ins Grüne oder Pinke verschiebt, weil die Lösungsmittel von den Füßen in die Haarwurzeln wandern. Auch könnten auf dem Wege der Wanderung noch wichtige Organe betroffen sein. Merke: Verarbeitete Silberionen gegen Fußschweiß können aktive Biolumineszenz hervorrufen. Und wer möchte nachts schon bläulich leuchten?

* Schuhe, die für alpine Wanderungen vorgesehen sind, sollten Sohlen besitzen, die eine Stärke von 0,5 mm übersteigen; Sportschuhe dagegen sollten flexible Sohlen und Absätze mit weniger als 5 cm Höhe besitzen. High Heels für Jugendliche haben sich dann bewährt – wenn auch mühsam, wenn die Höhe der Absätze die Länge der Unterschenkel nicht übersteigt. Gewisse zwielichtige elterliche Individuen halten selbst das für übertrieben. Zusätzlich sei mir die Bemerkung gestattet, daß offene Sandalen sich selbst für zunächst gesunde Kinder nicht unter -10°C Außentemperatur und/oder eine Wassertiefe von mehr als 5 Zentimetern bewährt haben. Merke: Auch Schnee ist Wasser, wenn auch in einem anderen physikalischen Zustand.

Für die Kinder und Jugendliche, die meinen, ein Befolgen dieser gutgemeinten, auf jahrtausendalter Erfahrung basierenden Ratschläge, sei unnötig, zeige ich exemplarisch gerne dieses Foto:

Folgen eines wenig umsichtigen Schuhkaufes können ein Styling zur Folge haben, daß selbst modebewusste Naturen an der langfristigen Praxistauglichkeit zweifeln lässt.

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11 Gedanken zu „Lebenserfahrungen

  1. Gummitwist, einfüßig.
    Schuhekaufen für Kind kenne ich zum Glück nur in der Jungs-Version, da ist das Aussehen weitgehend egal, solange Kind gut raus und reinkommt, ohne sich Bücken zu müssen und sich der Schuh anfühlt wie kein Schuh *augenverdreh* und nicht stinkt. Wenigstens mit letzterem findet sich ein Ansatzpunkt, mit dem wir weiterarbeiten können, so dass die bunte Gummiwelt in die man lustige Figuren hineinclippsen kann, die man natürlich auch kaufen muss, schon mal keine Punkte machen kann.

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