Echseschreckse

Dieser kleine Monsieur wohnt ziemlich direkt gegenüber unserer Haustür. Sein Name und Familiernstand sind mir noch unbekannt, aber er ist eine Adriatische Mauereidechse und gehört damit zu den verfolgten Ureinwohnern. Die werden nämlich von den größeren Ruineneidechsen verdrängt, die vom Festland her einwandern.

Die Konkurrenten habe ich auch schon im Garten gesehen und sie sehen flink und stark aus.

Deshalb habe ich auch noch keine der Ruineneidechsen fotografieren können. Ein bischen trägt Maya die Schuld daran. Schlau, wie sie ist, hat sie natürlich sofort begriffen woran sich der Chef heranpirscht. Wenn es irgendwo huscht ist sie mit Begeisterung dabei und will das Jagdobjekt stellen. Nun ja… ich sag‘ mal… hündische Jagdtechniken vertragen sich wenig mit dem Fotografieren scheuer Tiere.

Der kleine Geselle hier oben ist schlau, bzw. hat andere Instinkte – der hatte sofort begriffen, daß der Hund ihn gar nicht gesehen hatte, hoch oben in der Mauer, wo er sich genüßlich sonnte. Und blieb sitzen.

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6 Gedanken zu „Echseschreckse

  1. Wie schön!
    Hündische Jadgtechniken und Hunger: Bongo frisst mir mitunter die Libellen und Schmetterlinge unter dem Objektiv weg. So weit wird es bei euch und den Echsen hoffentlich nicht kommen.

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