Espresso-Pause

Als Liebhaber von Espresso und Siebträger-Espresso-Maschinen italienischer Provinienz hat es mich schon lange einmal gejuckt ein paar Fotos zu schießen, bei denen man gleich Lust bekommt, sich in eine gemütliche Espresso-Bar zu setzen und einen Espresso, einen Latte Macciato oder einen Cappuchino zu genießen.

Sagt Ihr mir bitte, ob es mir gelungen ist…
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Eine neue Welt, Magic Monday („fremd/anders“)

Dieses neue Thema von Paleica hat mir zu denken gegeben. „Fremd oder anders“ ist so flüchtig, wenn man als offener Mensch durchs Leben geht. Erst wollte ich Fotos von den Lebensbedingungen in Bankok einscannen – die hatte ich damals noch als Analogfotos geschossen. Aber sobald ich mit den Menschen sprach oder Ihnen zusah, waren sie nicht mehr fremd. Sie (über-)lebten, gaben dabei ihr Bestes, waren fröhlich und freundlich. Oder die Aboriginees denen wir im Outback begegneten. Klar, die waren anders. Aber was heißt das schon. Lerne einen kennen und sein Anderssein verdunstet in der Sonne. Das hat mir nicht gereicht. Gewalttätigkeit, Perversion, Krieg, Unmenschliches – das ist fremd. Aber habe ich das fotografiert oder möchte ich das?

Dann fiel mir beim Suchen das Album mit meinen Kinderbildern in die Hände. Kinder sind nicht anders. Aber wir sind es. Die Welt ist anders. Fremd. Es dauert lange bis sie begriffen wird und manch eine/r tut es nie…

stefan

Copyright bei meinem Vater. In zweifacher Hinsicht.
„WIESO BIST DU SO ANDERS?“

Feuerzwerk

Ihr habt die Überschrift schon korrekt gelesen. Ich war der Meinung, ich könnte von unserem Dachfenster das 800 Meter entfernte Feuerwerk in der Innenstadt fotografieren. Die erste Rakete steigt also, ich schnappe mir den Fernauslöser der Kamera, die schon fertig eingestellt auf dem Stativ ruht und…der Auslöser fällt mir runter. Ins zappendustere Zimmer. Ich taste also nach dem Ding…die Richtung des Aufpralls hatte ich ja gehört. Gefunden! Während dessen knallt’s draußen 2-3 mal…

Ich glaube 6 Fotos habe ich noch gemacht, dann war schon wieder Ruhe. Ein sehr kurzes Feuerwerkchen… Keine Zeit mehr zum Experimentieren mit den Belichtungszeiten!

Keine Feuersträusse breiteten sich mehr aus…es war schon vorbei! Nun muss ich dazu sagen, daß bereits am letzten Wochenende ein richtig fettes Feuerwerk bei uns abgefackelt wurde. Und man gewöhnt sich ja sehr schnell an die höheren Standards. Diesmal sollte das nur der krönende Abschluss einer Musik-Show an der Loisach sein. Aber nur eine Minute Dauer?
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Splish Splash 2.0

Tja – da müsst Ihr jetzt durch…es gibt Nachschlag. Diesmal unter besseren Randbedingungen. Ich konnte die Belichtungszeit auf 1/1600 sek herunter setzen und habe dennoch mit größerer Tiefenschärfe fotografiert. Zu Anfang sah der Ballon beispielsweise noch so aus… und zitterte vor sich hin, der Arme:

Ein wirklich sehr spitzer Fondue-Spieß half dann, das Kühlwasser frei zu setzen:

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Erfrischung mit Knalleffekt

Das heiße Wetter hat mich gestern zu Unfug angestiftet und ich habe meiner Tochter 3 Wasserbomben-Luftballons geklaut. Ich hatte schon länger einmal testen wollen, ob ich die „Explosion“ eines solchen wassergefüllten Ballons mit der Kamera einfangen könnte. Leider war das Licht um 18:00 Uhr schon etwas schwach, um richtig schnelle Belichtungszeiten zu realisieren. Außerdem hätte ich nicht mein Portrait-Makro nehmen sollen – die Tiefenschärfe war einfach zu gering für die Starke Bewegung des Wassers aus der Schärfeebene. Also werde ich das mit der neu gewonnenen Erfahrung demnächst noch einmal probieren. Ihr bekommt hier aber schon mal das vorläufige Ergebnis zu sehen:

Ich hatte den prall gefüllten Ballon übrigens am Rosenbogen aufgehängt. Im oberen Bild sieht man rechts eine Deformation, die die vom Schwappen des Wassers im Ballon stammt. Der hatte sich nämlich als standhaft erwiesen und war beim ersten „Pieksen“ nicht kaputt gegangen, jedoch natürlich in Schwingung geraten…

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So eher mittel – the dark ages

Ja – das Mittelalter war in vieler Hinsicht eine finstere Zeit. Vermutlich dürfen wir uns glücklich schätzen, daß unsere Vorfahren findig und stark genug waren, dafür zu sorgen, daß es uns heute gibt. Eigenartig eigentlich, daß diese für die Menschen so harte Zeit im Nachhinein so verklärt betrachtet wird. Aus der heutigen Perspektive sieht man nur noch kühne Männer mit Pfeil und Bogen, anmutige Ritterfräulein, Bänkelsänger, Ritterspiele, dralle Schankmägde und bunte Märkte. Und die sind ja auch ganz toll! Gerade jetzt laufen bei uns wieder die fantastischen Ritterspiele in Kaltenberg. Mit großem Aufwand inszeniert und betrieben, wird dort viel Spaß für Jung und Alt geboten. In diesem Jahr werden wir es wohl leider zeitlich nicht schaffen, aber ich habe einige Fotos aus den Vorjahren für Euch ausgegraben:


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Languedoc

Heute findet Ihr hier einige Impressionen des Languedoc. Diese südfranzösische Landschaft zwischen Provence und Pyrenäen liegt mir sehr am Herzen. Das Languedoc vereint eine tolle Mischung aus Wildheit und Kultiviertheit, Natur, Kultur und Kunsthandwerk, Rauheit und Warmherzigkeit. Wer einmal dort war, möchte wieder hin und vergisst diese Landschaft und ihre Menschen nie.

Das Foto oben zeigt den Blick vom Wehrdorf St.Pons de Mauchiens in Richtung der Herault. Befestigte Dörfer mit starken Mauern, die auf Hügel gebaut wurden, sind charakteristisch für diese Gegend, ähnlich wie auch in der Südwest-Provence. Die Landschaften liegen am Mittelmeer und sind fruchtbar – über Jahrhunderte hinweg eine Einladung für alle möglichen Eroberer.

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Hop oder Top

Pottblümchen hatte kürzlich eine Liste dessen gepostet, was sie liebt und andere hassen und was sie hasst und andere lieben. Sprich: Statements und Vorlieben, an denen sich die Ansichten in 2 Lager spalten. Das fand ich witzig und möchte mich auch einmal daran versuchen. Dazu habe ich erstmal sorfältig meinen Geist und meine Umgebung erforscht:

Captain Stefan_HDR_klein

 

Was ich liebe und andere (vielleicht) hassen:
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green Magic Monday („leuchtend“)

Paleica hat in Ihrem dieswöchigen Magic Monday das Thema LEUCHTEND ausgerufen! Bei ihr leuchtet uns der Prater bei Nacht heim und das tut er wirklich sehr schön. Was leuchtet denn noch? Gesichter können leuchten, Farben leuchten. Leuchtet Licht oder lichtet es?

Bei mir leuchten heute im Wesentlichen merkwürdige Dinge. Und die Farbe hat sich auch verselbständigt…alles leuchtet grün…

Diese Leuchtgurke gibt es nicht bei Ikea…

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Fotomarathon München, Teil 2

Und hier der zweite Teil des Fotomarathons – also die Fotos, die am Samstag Nachmittag entstanden.

„Zur Freiheit“ hieß das Thema und wäre sehr schwer zu interpretieren gewesen, wenn man sich nur an die Fernsehserie angelehnt hätte. Aber „Freiheit“ gibt einem etwas mehr (fotografische) Freiheit…

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