Sandfarbenes

In den Dünen am Atlantik-Strand tummeln sich wahre Kolonien von Schnecken – immer geballt an wenigen Gräsern hängend. So etwas hatte ich noch nie gesehen. Und als ich einmal dabei war, die Schneckchen in den Fokus zu nehmen, habe ich begonnen mit den geringen Kontrasten, den Sandfarben und verschiedenen Tiefenschärfen zu spielen:


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Das fliegt tief…

Gestern hatten wir am Hafen in Vannes ein Erlebnis der dritten Art! Auf einem Firmengelände direkt am Hafen lagen Segelboote, die einem Science Fiction Film entsprungen zu sein schienen. Allein die Größe von den Booten war gigantisch!

Ich habe dann später gegoogelt und relativ schnell gefunden, daß der Eindruck nicht trog – das waren Weltrekord-Boote:

Der gigantische (30 m Länge bei nur 11 Tonnen Gewicht) IDEC-Trimaran hier oben ist tatsächlich ein Einmann-Boot!
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Pinocchio darf nicht schwimmen!

Dieses Schild habe ich an der Quai-Mauer des atlantikseitigen Hafenbeckens von St.Malo gesehen. Zuerst dachte ich: Okay – andere Länder, andere Sitten! Pinocchio darf hier halt nicht schwimmen.

Dann fiel mir auf, daß die Nase eigentlich im falschen Winkel zum Kopf stand und habe noch einmal genau hingeschaut. Es musste sich wohl um einarmige Bucklige handeln! Die sollte man natürlich unbedingt schützen! Es wäre ärgerlich, wenn es sich herumspräche, daß zunehmend mehr körperlich versehrte vor St. Malo ertränken. Aber dann fiel mir doch auf, daß es sich um einen Leistungsschwimmer in Startposition handeln könnte! Mächtiger Oberkörper, überproportional lange Beine, angespannte Vorlage, Arme vollsysmmetrisch am Körper angelenkt… ja, das könnte es sein!

Also: Leistungsschwimmer, die vorhaben, in einem Hafenbecken am Atlantik zu trainieren… Bitte macht einen Bogen um St. Malo!

Entführung aus der Bretagne! (Magic Monday „geheimnisvoll“)

Wer hätte das gedacht? Das „Eingangstor“ zur Bretagne, der Mont Saint Michel, steht tatsächlich in der Normandie! Der Fluss, der am Damm des Mont Saint Michel mündet, der Couesnon, ist der Grenzfluss zwischen der Bretagne und der Normandie. Der Verlauf des Flusses wanderte jedoch mit der Zeit durch Verlandung, so daß irgendwann der ehemals bretonische Inselberg haarscharf an die Normandie fiel. So oder so ist dieser Burg- und Klosterberg für mich, seit ich Ihn kenne, ein mystischer Ort. Eben geheimnisvoll… Als Paleica in dieser Woche den Magic Monday mit dem Thema „geheimnisvoll“ ausrief, lag es für mich nahe, den Mont Saint Michel zu zeigen. Ganz ursprünglich muss der Berg eine Begräbnisstätte der Kelten gewesen sein, bevor die Christen dann Anfang des 8ten Jahrhunderts dort die erste Kirche bauten und später zum Kloster erweiterten:

Zwar halte ich mich für einen wenig esoterisch veranlagten Menschen, aber dennoch gibt es Orte auf dieser Erde, die ich kennenlernen durfte und von denen für mich persönlich eine besondere Ausstrahlung, vielleicht sogar Kraft, ausgeht.
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Blubb…

Das Aquarium in Vannes zu besuchen, kann ich leider keinem wirklich empfehlen. Diese Empfehlung hatten wir selbst aber leider nicht. Die Becken waren meistens (zu) klein und nicht besonders gut gepflegt. Auch die Fische, die gezeigt wurden, kann man in jedem anderen Aquarium auch sehen. Sowieso – die Franzosen sind manchmal einfach unnachahmlich! Ich habe immer das Gefühl, wenn sie ein Tier sehen, denken sie als Erstes an die mögliche Zubereitung. Auch hier stand an einem Becken mit kleinen Atlantik-Fischchen – der Name ist mir entfallen – sie seien am leckersten, wenn man sie fritierte…kein Witz! Wenn ich in das (sehr schöne) Aquarium in Ålesund in Norwegen gehe, dann sind dort Umweltaspekte aufgeführt, es wird erläutert, wie der selten gewordene Kabeljau geschützt und vermehrt werden kann und es wird über die ökologischen Zusammenhänge aufgeklärt. In Frankreich wird statt dessen die beste Zubereitung diskutiert. Nun ja… Ein paar nette Fotos habe ich dennoch mitgenommen:

Dieser Skorpion-, oder Drachenfisch hing in der Tat kopfüber und warf mir feurige Augen zu. Wahrscheinlich hat er mir unterstellt, ich wolle ihn verspeisen…

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Bretonische Impressionen

Heute gibt es einige Fotos zu sehen, die sich in bisherige Beiträge thematisch nicht einfügten oder einfach „überzählig“ waren. Ich finde sie trotzdem zu schade, sie nicht zu zeigen:

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Pointe du Raz

Das stürmische Kap des Pointe du Raz markiert den äußersten westlichen Punkt des französischen Festlandes.

Was in der deutschen Sprache irgendwie nach „Kap der Ratte“ klingt, heißt im Bretonischen „Kap der Wellen“, bzw. des Sturms.

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Stadtgebummel

Gestern waren wir in Vannes – einer mittelgroßen, netten Stadt mit mittelalterlichem Stadtkern. Die Stadt hat Flair und lohnt einen gemütlichen Stadtbummel. Auch ein größeres Aquarium und ein Schmetterlingshaus gibt es hier, aber die haben wir heute aus Zeitgründen nicht mehr besucht. Vielleicht schaffen wir es in der nächsten Woche noch. Ich hoffe, der – eher unübliche – Bildermix gefällt Euch:

Wie Ihr seht, habe ich heute eine schwarz/weiss-Serie daraus gemacht – es passte so gut zum Ambiente…
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Megalithen, Dolmen und Menhire

In der Gegend in der wir uns befinden gibt es Zeugnisse der Megalithen-Kultur zu Hauf. Allein in Carnac und näherer Umgebung soll es über 5000 Steine geben, deren Alter zwischen 4000 und 3000 Jahre angenommen wird. Die folgende Anordnung ist ein Dolmen, ein Hügelgrab, in dem einmal ein Häuptling begraben wurde. Die obere Kante der Deckplatte liegt ungefähr 2,50 m hoch:

Einzeln, aufrecht stehende Steine nennt man Menhire (=“langer Stein“).

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un jour à la plage

Das Meer ist etwas fantastisches – es hat als Landschaft so etwas wie eine starke Aura. Oder empfinde ich das nur so, weil ich zwischen 2 Meeren aufgewachsen bin? Urteilt doch einfach selbst:

Alle Fotos sind mit meinem Sony Mobile aufgenommen, aber es hat unter diesen guten Lichtbedingungen einen guten Job gemacht. Die Farben sind übrigens nicht überzeichnet, sondern waren genau so! Strahlend und leuchtend!

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