Pointe du Raz

Das stürmische Kap des Pointe du Raz markiert den äußersten westlichen Punkt des französischen Festlandes.

Was in der deutschen Sprache irgendwie nach „Kap der Ratte“ klingt, heißt im Bretonischen „Kap der Wellen“, bzw. des Sturms.

Und selbst mit eigentlich nur einer lauen Brise wie heute, macht es auch genau den Eindruck: wild und rauh.

Die einzigen, die sich hier wirklich zuhause fühlen, ausser ausgewachsenen Seebären, Piraten und den toten Seeleuten, die sich – der Sage nach – hier in einer Höhle am Kap treffen sollen, sind die Möwen:

Hier ist ein Jungtier zu sehen, daß das Elternteil hungrig und lautstark um Futter anbettelt. Die Halbstarken kreischen dabei ohrenbetäubend und wippen auffordernd in den Knien. Immer wenn sie die Beine strecken, recken sie auch den Hals und öffnen weit den Schnabel. Selbst einem Menschen ist vollkommen klar, was diese Körpersprache bedeutet! HUNGER!

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10 Gedanken zu „Pointe du Raz

  1. Mit den Möwen hast Du mich heute glücklich gemacht 🙂 Ich liebe die Piraten der Lüfte und hatte sie jetzt eine Woche an der Ostsee. Und auch mich haben die Jungtiere angebettelt. Hachz…

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