Im freien Fall

Gestern waren wir mit unserer Tochter und Ihrer Freundin auf der Wiesn. Kommerz, poppige Farben, Süßwaren, Bierselige Saufnasen, Dirndlträgerinnen aus Japan, den USA und Italien, gebratene Ochsen am Stück und Fahrgeschäfte, so weit das Auge reicht. „Hörrrrrreinspazzzieeeert, moine Damen und Herrrrrren! Hier geht’s äb!“ Eine große Gaudi ist es Allemale. Neu ist in diesem Jahr der riesenhafte Freifallturm, der einen, gut angeschnallt aber dennoch gnadenlos, 80 Meter ungebremst in die Tiefe fallen lässt, bevor die Bremsen greifen. Yaaaahooooo!

Die Aussicht von ganz oben war absolut genial – sogar mein Magen durfte einen kurzen Blick durch die Zähne auf die Bavaria und das Riesenrad werfen. Leider war ich so bewegungsunfähig verschnürt, daß ich kein Foto von dort oben machen konnte.

Der Höllenblitz – eine benachbarte Achterbahn, die im Dunklen fährt und deren Wagen sich zusätzlich auf den Lafetten drehen, ist auch eine tolle Sache für Menschen mit robusten Mägen, aber gegen die sauseschnelle Schwerelosigkeit des Fallturmes verblasst der Eindruck fast.

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12 Gedanken zu „Im freien Fall

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