20 Antworten, auf Fragen, die niemand stellt.

Dieses spannende Blog-Stöckchen habe ich auf einer Parkbank bei Heike von Landglück gefunden. Nachdem ich es eine ganze Weile mit mir herumgetragen habe, findet Ihr das Ergebnis hier im Anschluss und das Stöckchen auf einer Bank zwischen den Feldern hier in der Nähe bei Neufahrn. Nehmt es gerne mit, wenn Ihr möchtet, aber vergesst nicht, vorher die tolle Aussicht auf die Alpen zu genießen.

Ganz so, wie es auch Heike gehandhabt hat, dürft Ihr Euch die Fragen zu meinen Antworten selbst ausmalen:

1) Ich wüßte zu gerne, wie andere Menschen mich sehen. Nicht die Äußerlichkeiten, sondern das, was sie in mich hinein interpretieren. Und wie stark ist das geprägt von den Äußerlichkeiten? Ich bekomme manchmal – von Menschen die mich noch nicht lange kennen – zu hören, ich wirkte distinguiert, gefestigt, teils etwas unnahbar, vielleicht sogar zu „monolithisch“. Ich klopfe von innen gegen meine äußere Hülle und wundere mich, daß die Menschen nicht merken, daß ich noch nicht weiser geworden bin, als ich es vor 20 Jahren war. Wenn ich in einer großen Runde bin, solidarisiere ich mich innerlich nicht selten mit den 30-jährigen und bin fassungslos über das betonierte Denken mancher Gleichaltriger. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel. Oder ist mir da mangelnde Selbsteinschätzung im Wege? Oder – wenn es so ist, wie ich es wahrnehme – sterbe ich irgendwann als Greis mit einem jungen Geist? Womöglich lauthals protestierend? Macht es irgendwann SNAPP und meine geistige Haltung wird wie von einem stark gespannten Gummiband auf das körperliche Alter nachgezogen?
Wenn ich heute jemanden neu kennenlerne, ermahne ich mich selbst: „Urteile vorsichtig und nicht zu schnell!“
Vielleicht habe ich ja doch schon ein kleines bisschen Weisheit erworben.

2) Wannenbäder finde ich überflüssig.
Sofort höre ich Legionen wärmebedürftiger Frauen aufschreien:“Schmutzfink! Du weisst ja nicht, was gut ist!“ Regt Euch ab, ich gönne es Euch ja von Herzen… Und duschen tue ich gerne, Ihr dürft also davon ausgehen, daß ich nicht vor mich hin müffele. Das Problem liegt in meinem Kreislauf. Dem geht es an sich prächtig, aber wenn ich länger als 5 Minuten in heißem Wasser dümpele, dann meint er seine Arbeit einstellen zu können. Ich gehe dann für den Rest des Tages als Zombie durch die Gegend und fühle mich gräßlich. Ausserem wäre da noch das Phänomen der „Waschfrauenhände“. Weich aufgequollene und schrumpelige Fingerspitzen! Uaah! Schüttel! Der Gipfel des Grusels mündet darin, sich mit eben diesen Händen ins Bett zu legen (der Kreislauf fordert es, weil der schon dort liegt und wartet) und ein Buch lesen zu wollen. Mit Waschfrauenhänden Buchseiten zu wenden ist für mich der Horror schlechthin!

3) Vor vielen vielen Jahren (ich muss 16 Jahre alt gewesen sein) stritt ich mich einmal mit meiner damaligen (ersten) Freundin Beate über den Begriff „Intelligenzquotient“. Damals hatte sich eine stärkere Differenzierung noch nicht durchgesetzt und der Begriff der „Emotionalen Intelligenz“ war noch nicht verankert. Ausser bei Beate, die genau wußte, daß der IQ nicht alles ist und das Herzensbildung, Emphatie und Sozialkompetenz mindestens genau so wichtig sind. Je mehr Lebenserfahrung sich bei mir anschlich, desto klarer wurde mir, wie Recht sie damals hatte. Offenbar haben Frauen dazu häufig einen intuitiveren Zugang als Männer. Aber…wir sind durchaus lernfähig. Wo immer Du stecken magst, Beate:“ Du hast es besser gewusst und ich musste schon des Öfteren daran denken!“

4) Wieso, verflucht noch mal, kann sich eigentlich die Menschheit en gros nicht ein Mal so benehmen, wie es die meisten Einzelpersonen tun. Sobald Menschen in Massen auftreten, sich also anonym wähnen, vergessen sie Moral, Verantwortung und Ethik. Sie begehen Völkermord, verstecken sich hinter Religionen, beschneiden Frauen, mobben Andersdenkende oder -seiende, beuten Umweltressourcen hemmungslos aus, lügen und betrügen und benehmen sich allgemein wie „Hose offen“…
Haben wir über tausende von Jahren „Zivilisation“ wirklich nichts dazugelernt?

5) Ich glaube an keinen Gott und verachte sogar die Menschen ein wenig, die meinen, unbedingt offensiv missionieren zu müssen. Für mich üben dadurch die angeblich gewaltlosen Diener Gottes Gewalt auf die Menschen aus. Glaub‘ an mich oder leide und stirb… Religiosität ist intolerant.
Ich akzeptiere jedoch die Menschen, die an einen Gott glauben und irgendwie verstehe ich sie sogar. Jedem das Seine.
Ich kann mir vorstellen, daß es – auf dem Boden der Naturwissenschaften gedeihend – sehr viele Dinge gibt, für die der Mensch noch keine Sensorik und kein Konzept hat.
Daß der Mensch die Krone einer „Schöpfung“ sei, ist ein peinlicher Gedanke, aus nichts geboren ausser menschlicher Hybris. Gut möglich, daß wir vollkommem unbedeutend sind.

6) Im Fernsehen läuft momentan eine Themenwoche zum „Glück“. Ein sehr interessantes Thema. Ich glaube, die Fähigkeit Glück zuzulassen, hat viel mit der Fähigkeit zu tun, loslassen zu können. Glück zu empfinden setzt die Fähigkeit voraus, sich ihm Hier und Jetzt wohl zu fühlen. Viele Menschen sind viel zu abgelenkt von unzähligen Widrigkeiten und kleinen und großen Hürden des Alltags. Nur, wer die Fähigkeit erwirbt, dieses dauernde Rauschen bei Seite zu schieben, wird wieder alles wahrnehmen. Uns „moderne“ Menschen trifft das besonders. Vielfältige Anforderungen, ständiger Zeitdruck, Besitzdenken,… Ich nehme mich davon nicht vollkommen aus, aber ich versuche, bewusster mit der Thematik umzugehen. Auslöser waren zwei Wochen, die ich vor einigen Jahren mit einer Gruppe Panameños verbracht habe. Männer in meinem Alter; aktive, toughe Geschäftsleute, die sich dennoch eine große Entspannheit und fast kindliche Freude an allen Dingen bewahrt hatten. Ein echter Augenöffner!

7) Das Weihnachtsessen meines Arbeitgebers findet in einem Restaurant mit Michelin-Stern statt. Und ich darf die Menüfolge mitbestimmen. Geil!

8) Die Menschen scheinen sich in Nomaden und Festansässige zu teilen. Manche wollen Ihr Leben lang nicht von Zuhause weg, arbeiten 40 Jahre lang für eine Firma und machen Urlaub im Schwarzwald oder an der Ostsee. Andere ziehen zu Hause aus sobald sie es dürfen, wechseln ihre Wohnorte wie die Arbeitsplätze, wie die Hemden und machen Urlaube nur dort, wo sie hinfliegen müssen. Man vermischt diese Typisierung nur allzu leicht mit der Annahme einer geistigen Flexibilität oder Statik. Aber ist das zulässig? Darf man das überhaupt werten? Wie immer, wenn es um Menschen geht, ist das Bild natürlich nicht schwarz/weiss, sondern es gibt reichlich Grautöne. Ich gehöre jedenfalls eindeutig eher zu den Nomaden. Ich liebe es zu reisen und andere Kulturen kennenzulernen. Ich stelle die Theorie auf, daß der Lebenspartner unbedingt zur selben Sorte gehören sollte, sonst geht „das“ schief… Allzu Ruhelose finden vielleicht nie das passende Deckelchen.

9) Wie finden Lebenspartner überhaupt zusammen? Wissenschaftler behaupten ja, daß sich potentielle Partner/innen beim ersten Kennenlernen innerhalb von Sekunden „scannen“ und unbewußt in Schubladen stecken. Aussehen, Repräsentationsfähigkeit, Gesundheit, Ordentlichkeit, Offenheit, Selbstbewusstsein, gesellschaftlicher Status usw. Und dann wird blitzschnell ein Durchschnittswert gebildet und persönlich gewichtet und schon…ist Mann durchgefallen oder Frau gerade noch so durchgerutscht. Oder steht mit fliegenden Fahnen auf dem Podest ganz oben. Jubel! Und dann muss man sich buchstäblich noch riechen können (was ich sehr nachvollziehbar finde), bevor irgendwann mal Charakter, Intelligenz, Bildung und Sozialverhalten zum Zuge kommen.
Im großen, durchschnittlichen Ganzen mag das ja stimmen. Aber was ist mit dem 70-jährigen, glücklichen Ehepaar – er 1,60 m – sie 1,85 m? Oder der hübschen, fröhlichen und freundlichen Lady mit dem miesepetrigen Spielverderber mit Durchschnittsjob, die dennoch zufrieden miteinander leben?
Alles schon gesehen und verwundert betrachtet, oder?

10) Ich habe schon von Menschen gehört, die ganz bewusst überhaupt keine aktuellen Nachrichten mehr hören und sehen. Die Welt rückt in den Medien dicht zusammen. Kein Tag vergeht, ohne daß brutale Anschläge verübt werden, Naturkatastrophen Menschen umbringen, politische und menschliche Tragödien in unsere Wohnzimmer getragen werden. Nicht hinschauen macht es nicht besser, oder? Aber ich kann verstehen, daß allzu emphatische Menschen daran zerbrechen würden.

11) Es gibt intensive Erinnerungen, die man sein Leben lang nicht vergisst. Ich scheine das Glück zu haben, daß meine fast durchweg positiv sind. Die Geburt unserer Tochter, ein Moment mit meinem Großvater, als ich vielleicht 3 oder 4 Jahre alt war und wir einen Sommerspaziergang machten, eine Kindheitserinnerung, wie ich mit meinen Freunden an der Ostsee Seegrasburgen gebaut habe, der Lachmuskelkater am Tag unserer Hochzeit, spezielle Urlaubserinnerungen, besondere Momente mit guten Freunden… Es wird wieder einmal Zeit, etwas von meinem Glück abzugeben, das wird mir gerade wieder sehr bewusst…

12) Wir hatten einmal überlegt, ob es heute überhaupt noch sinnvoll und richtig ist, Kinder in die Welt zu setzen.
Aber Kinder sind das Allerwichtigste auf der Welt. Kinder sind die Zukunft und unser aller Chance.
Auf der anderen Seite ist die sogenannte vierte Welt voll von Kindern, die kaum eine Chance haben…

Die Überwindung dieser Kluft wird das Schicksal der Welt mit entscheiden.

13) Es gibt einige tolle Orte auf der Welt an denen ich schon war und noch viel mehr, die ich gerne noch sehen würde. Einer davon sollte einer sein, wo ich Buckelwale aus nächster Nähe beobachten kann. Pottwale durfte ich schon in ihrem natürlichen Lebensraum anschauen – aber an die kommt man nicht so nah heran und sieht sie jeweils nur kurz, bevor sie wieder abtauchen. Der Sound vor Vancouver käme in Frage. Oder Herrmansburg in Südafrika. Ausserdem wartet noch die Seidenstrasse auf mich. Ich werde von Bayern bis nach China fahren – wenn es so läuft, wie ich es plane, auf dem Motorrad. Noch gibt es da ein paar geopolitische Hürden im Iran und Afghanistan. Drückt mir mal die Daumen, daß zumindest der Iran für Deutsche bald wieder zu einem akzeptablen Reiseland wird.

14) Ich hatte mich neulich mit Heike, von „Landglück“ (die auch dieses Blog-Stöckchen ausgelegt hatte) über das Gefühl von Heimat unterhalten. Es gibt in der Tat einige wenige Orte auf der Welt, an denen ich mich sofort und spontan zu Hause gefühlt habe. Und die waren durchaus unterschiedlich. Was mich aber fast automatisch zufrieden macht, ist die Nähe von Meer. Salz- und Algengeruch in der Luft, der weite Blick, Wind, der die Seele durchpustet. Das heißt wohl, daß ich in meinem Leben noch mindestens ein Mal umziehen muss.

15) Richtig gute Freunde sind etwas sehr Wichtiges und nicht so leicht zu finden. Was heißt denn das nun wieder für unseren zukünftigen Lebensmittelpunkt? Ich glaub‘, ich muss sie irgendwann in der Zukunft alle einsammeln und wir machen im Rentenalter eine WG am Meer auf.

16) Fest steht: Ich brauche dann einen eigenen Rückzugsraum. Ich glaube, ich bin durchaus ein geselliger Mensch, aber ich benötige auch Auszeiten für mich selbst. Wirklich den Reset-Knopf drücken, kann ich nur dann, wenn ich hin und wieder mal Zeit für mich habe oder alternativ und seltener eine Woche am Stück. Ich verweise da auf „weiter oben“… Hin und wieder benötige ich vollkommene Stille, geistig weit weg vom Alltag.

17) Mir hat dieses Blogstöckchen gefallen, weil es mich gezwungen hat, über manche Dinge neu nachzudenken. Vielleicht interessiert das eine oder andere Thema ja auch jemanden von Euch. Ich freue mich sehr über Feedback oder darüber, daß jemand das Stöckchen aufnimmt und weiter trägt.

18) Immer mal wieder springt mich daß Thema „Fleisch Essen“ an. Als Karnivore setzt man sich über manche Folgen dieses Lebenswandels hinweg. Ich mag es aber dennoch nicht lassen. Um so wichtiger ist es, daß Fleischesser auf gute Qualität und natürliche Lebensumstände der Tiere achten. Der höhere Preis schränkt den Verzehr dann vielleicht sowieso etwas ein. Als meine Tochter ca. 5 Jahre alt war, hat sie sich mit dem Thema auseinander gesetzt. Damals hat sie erstmals begriffen, daß wir tatsächlich eben noch lebendige Tiere essen, die wir vielleicht vorher auf der Weide stehen sahen. Nach gründlicher, einwöchiger Überlegung und vielen Fragen hat sich gezeigt, daß der Apfel nicht weit vom Stamm gefallen war. Aber sie geht noch heute bewusst mit dem Thema um und isst Fleisch nur in Maßen. Gut möglich, daß sie es irgendwann doch ganz lässt.

19) Früher – bevor ich Vater wurde – dachte ich, daß Kinder zum großen Teil durch ihre Erziehung und ihre Umwelt geprägt werden. Das denke ich heute nicht mehr. Selbstverständlich macht die Erziehung einen wichtigen Teil aus, aber sie erfolgt nur auf der Basis dessen, was beim Kind schon da ist. Ich habe sehr gestaunt, welches Maß an Charakter, eigener Meinung und Zielstrebigkeit schon bei sehr kleinen Kindern vorhanden ist. Man muss es nur wahrnehmen und zulassen.

20) Meine Mutter sagte früher manchmal: „Du bist wieee Dein Vater!“ Natürlich begleitet von durchbohrenden Blicken. Mir war klar, das konnte nur so gemeint sein, daß ich wohl irgendwelche in ihren Augen üblen Verhaltensweisen von ihm geerbt hatte. Ich habe mich deswegen immer schlecht gefühlt und mich auch gefragt, wodurch mein Vater sich ihren Zorn zugezogen hatte. Schließlich sprach sie ja ein Urteil über gleich zwei Personen. Mich … und ihn gleich mit, in „Sippenhaft“. Erst als ich deutlich über 20 Jahre alt war und sie ihr Sprüchlein noch einmal aufsagte, fiel es mir wie Schuppen von den Augen! Sie hatte wirklich in mancher Hinsicht Recht! Nur, daß das nichts Schlechtes war! Er war meistens ein Vorbild für mich und ein größeres Lob hätte sie mir nicht sagen können. Das Problem in diesen Momenten war sie selbst. Ich hatte eine ausgeprägte eigene Meinung und war immer bereit sie zu verteidigen und nicht selten hatte ich gute Argumente. Sie war eine recht tatkräftige, aber auch dominante Frau und es schmeckte ihr einfach nicht, daß sie nicht immer die Oberhand behielt oder das letzte Wort hatte. Fragt sich, was das für die Ehe meiner Eltern hieß…
Wahrscheinlich mache ich mit meiner Tochter andere Fehler, aber diesen jedenfalls nicht.

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7 Gedanken zu „20 Antworten, auf Fragen, die niemand stellt.

  1. Ja, vermutlich wird Beate nie erfahren, auf welch fruchtbaren Boden ihr Diskussionsansatz gefallen ist 🙂 Ich freu mich jedenfalls riesig, dass du das Stöckchen aufgenommen hast. Und auch über deine Ein- und Ausblicke. Herzlichen Dank!

    Es ging mir auch ähnlich wie dir, es ging beim Schreiben gar nicht so sehr darum, was andere über mich wissen sollten bzw. wonach andere fragen würde. Es war vielmehr spontane Dinge, über die ich oft nachdenke und selten mit jemandem spreche. Jedenfalls nicht in dieser digitalen Welt, in der man sich meist auf Oberflächlicheres beschränkt, von dem man andere wissen lässt.

    Ach so – dein Vater muss ein interessanter und vielschichtiger Mensch sein (oder gewesen sein) 🙂

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    • Das hat mich an diesem Konzept auch bestochen – das man persönliche Einblicke in anderer Menschen Köpfe erhält. Gut, wenn es auch mal polarisiert. Du hast es sehr gut vorgemacht! Ich danke Dir auch für Deine netten Bemerkungen zu meinem Post, Liebe Heike! Mein Papa ist leider schon tot, aber in meinen Gedanken lebt er sehr lebhaft weiter.
      WordPress hat mal wieder gezickt – jetzt habe ich das System überreden können, den Like-Button wieder zu zeigen 😉

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  2. Hast du schön gemacht und interessant auch.
    Die Frage / Antwort nach den Nomaden, die einen Nomadenpartner brauchen, kann ich bestätigen, denn ich habe genug Paare daran scheitern sehen, dass beruflich bedingte Abwesenheiten oder gar Umzüge den Rama- und Bärenmarketraum im ersten selbstgebauten Heim in der Nähe der Eltern gestört haben, und die Entscheidung des Sesshaften dann gegen den Partner und für das Gewohnte fiel, und andere, durchaus glückliche „Nomaden“paare, die Herausforderungen nicht als Bedrohuhung ihrer Bezugs- und Identifikationsbasis empfinden.
    Liebe zu einem Partner kann nicht alles, es muß auch Zustimmung zum Ganzen da sein.
    Die Überzeugungen der Sozialpädagogik aus den 70er Jahren , jeder sei nur das Produkt von Erziehung und Umwelt, als nicht funktionierend abzulegen, haben mir auch meine völlig verschiedenen Söhne beigebracht.

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    • Es freut mich sehr, daß Du den Post offensichtlich vollständig gelesen hast und dabei bist, ihn für Dich zu bewerten! Wie Du bezüglich der Nomaden schreibst: Liebe allein genügt nicht und diese ist ja auch wandelbar. Liebe ist halt nicht in Stein gemeißelt.
      Interessant, daß Du zwei vollkommen verschiedene Kinder beim Aufwachsen unterstützt. Sehr erhellend auch, daß zu dem Zeitpunkt eine heute revidierte Meinung verbreitet war, als Wissenschaft noch weitgehend eine Männerdomäne war. Kaum zu Hause anwesende Männer beurteilten Erziehungsfragen…das muss gewesen sein, als ob sich Maulwürfe über Farbenlehre unterhielten…

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  3. Die Idee mit der Rentner WG finde ich Klasse, kann einen bestimmt schonmal über Pflegestufe 1 hinweghelfen. Das mit dem dem Bad kenne ich auch, aber warum ist das bei Sauna anders? Mein Resetknopf ist die grüne Wiese, dann bin ich ganz Pfeil. Beim Glauben kommt der kölsche Anteil durch-lääve un lääve losse. Besonders intensiv kann ich mich an das letzte Bild erinnern, gefühlt war das erst gestern, das war sowas von „Sekunden für die Ewigkeit“ 🙂

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