Humans on the rocks

Es soll ja tatsächlich bereits einige Menschen auf der Welt geben, die sich einfrieren ließen. Das ist natürlich eine tragische Sache, da diese Menschen todkrank waren und dies als Ihre letzte verzweifelte Chance sahen. Dennoch ist das sicherlich keine gute Idee.

Das Einfrieren von Zellen mit vorwiegend wässriger Lösung im Inneren – und als solche muss man den Menschen in diesem Fall sehen – hat den Nachteil, daß das Volumen während des Frierens um ca. 10% zunimmt.

Was das für die durch das Frieren spröde gewordenen Zellwände heißt, kann sich jede/r selbst ausrechnen. Die Körper vorher in Frostschutz zu marinieren ist auch keine Option, weil auch das letztlich tödlich sein dürfte.

Die aktuelle Lösung heißt wohl „schockfrosten“, was die Kristallstruktur innerhalb der Zellen wohl günstig beeinflusst. Hoffen wir für die Tiefschläfer, daß es ausreichend gut funktioniert und sie irgendwann aufgetaut und geheilt werden können. Vielleicht träumen sie ja sogar etwas Nettes. Wegen des extrem reduzierten Stoffwechsels vielleicht einen schönen Gedanken pro Jahr? Sie haben ja Zeit…

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13 Gedanken zu „Humans on the rocks

  1. Ich find den Gedanken spontan auch gruselig. Und kann mir absolut nicht vorstellen, dass noch irgendeine Form von Bewusstsein vorhanden ist im eingefrorenen Zustand, auch kein eingefrorenes, das man reaktivieren könnte :P. Schon eher glaube ich, dass es sich von einem solchen Körper löst und sonst irgendwo unterwegs ist.

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