Nebelnixen

Satt und weich, hungrig und fliessend,
sich quecksilbrig über das Wasser ergießend.
Durch wabernde Grenzen, die Lüste erweckt,
die Maiden erscheinen vom Wasser geleckt.

Gewarnt seist Du, Wand’rer
vor windender Pracht.
Hinab in die Tiefe
zieht’s Dich wenn sie lacht..

Und Nebel der eben noch Wasser bedeckt,
der sickert in Hirne – der Geist ist verschreckt.
Äonen vergehen, die Welt weit entrückt,
Dein Leben und Geben die Nymphen verzückt.

Das Glitzern und Gleißen von unten besehen,
es trennen sich Welten,
Du kannst nicht verstehn.

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9 Gedanken zu „Nebelnixen

  1. Pingback: Querfühler Bildl-Ich

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