Lightshow auf katalanisch

Tagsüber wolkenlos und 30 Grad im Schatten und abends tut das Wetter so, als wollte es den Pool überlaufen lassen. Fast schade, daß dennoch kein Tropfen herunter gekommen ist:

Collioure

Collioure sieht sympatischer Weise immer noch so aus, wie vor 30 Jahren. Etwas touristischer aufgebrezelt, aber nicht kaputtrestauriert. Auch, daß die Parkplätze weitgehend ausserhalb der Altstadt liegen, kommt der Atmosphäre wirklich zu Gute.

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Puy de Dôme

Sehr lange schon, wollte ich mal wieder durch das französische Zentralmassiv fahren und die schneckenförmige Strasse zum Gipfel des Puy de Dôme nehmen. Aber… mal wieder hat die Zeit dem Tourismus mehr Raum gegeben und die Ströme der Besucher kanalisiert. Heutezutage kann man nur noch – mit etwas Zeit – zu Fuß den Gipfel erklimmen oder muss eine Zahnradbahn auf den Berg nehmen. Nun ja – die tolle Vulkan-Landschaft ist noch die Gleiche geblieben und auch Clermont-Ferrand ist nach wie vor nur von oben, aus der Distanz besehen, ganz nett anzuschauen.

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Es gibt wieder frische Wurst

So warmherzig die Franzosen auch sein mögen – bezüglich ihres Essens verstehen sie keinen Spaß!

Für diejenigen, die der französischen Sprache eher skeptisch gegenüber stehen, hier die Übersetzung: „Marie Chantal hat das Schwein geschlachtet!“

Ich kann Euch versichern, daß die luftgetrockneten Wurstspezialitäten der Auvergne sehr lecker sind, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich wissen möchte, wer die Leckereien verarbeitet hat und wie es geschah…

Marie Chantal jedenfalls, werde ich vorsichtshalber aus dem Weg gehen, sollte ich ihrer ansichtig werden.

Störche mit Kompressionsstrümpfen

Hier ein – leider nur mit dem Handy bei beginnender Dämmerung geschossenes – Foto des Rathauses von Munster, im Elsass.

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Wenn Ihr das Foto vergrößert, erkennt Ihr sicherlich dennoch die Anzahl der dort sitzenden Weißstörche! Es sind 15! Scheinbar ist eine Hälfte eines der Storchenpäarchen aus, um sich noch ein paar Froschschenkel zum Nachtisch zu besorgen. Weiterlesen

Rückenwind

Heute möchte ich Denjenigen von Euch Alex vorstellen, die sie noch nicht kennen. Alex ist eine griechische Fotografin, die gerne vollständig ins Profilager wechseln möchte. Das ist aber alles andere als einfach, wenn man in Griechenland lebt – in einem Land, in dem momentan einem Großteil der Bevölkerung das Wasser bis zum Hals steht. Alex hat also beschlossen, ihr bisheriges Leben hinter sich zu lassen und nach Österreich zu emigrieren. Das ist mutig. Statt sich Ihrem Schicksal zu ergeben, wie es so viele ihrer Landsleute tun, hat sie einen Plan gemacht, Ihr Leben woanders auf die Schiene zu bekommen. Mangels Geld, selbst für das Flugticket und den Umzug, hat sie ein Crowdfunding-Projekt ins Leben gerufen, im Rahmen dessen sie ihre Fotografien vermarktet. Ich habe mich beteiligt, weil ich denke, daß es hoch anerkennenswert ist, in einer solch ausweglosen Situation diese Energie und dieses positive Denken an den Tag zu legen. Ich wünsche Alex von ganzem Herzen, daß sie Erfolg hat und die Möglichkeit sich ihren Wunsch zu erfüllen, mit ihrer Fotografie ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Ich bin nicht sicher, ob sie sich überhaupt klar ist, wie schwierig es auch hier in Deutschland oder Österreich ist, mit Fotografie sein Geld zu verdienen. Aber wenn es jemand schafft, dann jemand mit so viel Energie und Enthusiasmus. Bitte schiebt Alex‘ Vorhaben mit an, wenn Ihr mögt!

http://vlightphotography.com/

 

coloured moon rising

Herzliche Spätsommergrüße aus dem voralpinen Bajuwarenland!

Lange habt Ihr von mir nichts mehr gehört, weil eine kreative Pause und andere Prioritäten zusammenfielen.

Und so hatte meine Lust darauf, mal wieder etwas regelmäßiger zu posten, Zeit zu wachsen und zu gedeihen.

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