katalanische Wolken

Zum ersten Mal seit 2 Wochen kamen abends Regenwolken über die Pyrenäen gekrochen. Mit ziemlich dramatischer Hintergrundbeleuchtung…

Leider hat es zu lange gedauert, bis ich das Tele drauf hatte und das Stativ aufgestellt. Der Gipfel des „heiligen Berges der Katalanen, des „Pic du Canigou“, war bereits hinter Wolken verschwunden und die grellpinke Farbschattierung war Blautönen mit Gelb gewichen. Heute gibt’s also nur Hausmanskost. 😉

Werbeanzeigen

La côte Vermeille

Gar nicht so einfach, bei etwas diesiger Luft und prall hämmernder Mittagssonne die Farben dieser wunderschönen Küstenlandschaft nicht „absaufen“ zu lassen. Ich fand vor 30 Jahren, daß die Küste hinter der Grenze, in Spanien, eigentlich die schönere war. Heute ist der spanische Teil ganz schön zugebaut und ich würde die Côte Vermeille vorziehen.

Katharerburg Peyrepertuse

Die Kathererburg Peyrepertuse (gesprochen übrigens Pärpertüse) ist – meiner Meinung nach – eine der beeindruckendsten Ruinen aus der Zeit der Verfolgung dieses Ordens. Um die Katharer, die auch Albigenser genannt wurden, wird ja seit ihrer Verfolgung und Zerschlagung viel Geheimnistuerei gemacht. Sie hätten eine Geheimlehre innerhalb ihrer Religion aufgemacht, die den Teufel anbetete, sie hätten den heiligen Gral gehütet, es gäbe sie im Geheimen noch heute.

Weiterlesen

Collioure

Collioure sieht sympatischer Weise immer noch so aus, wie vor 30 Jahren. Etwas touristischer aufgebrezelt, aber nicht kaputtrestauriert. Auch, daß die Parkplätze weitgehend ausserhalb der Altstadt liegen, kommt der Atmosphäre wirklich zu Gute.

Weiterlesen

Puy de Dôme

Sehr lange schon, wollte ich mal wieder durch das französische Zentralmassiv fahren und die schneckenförmige Strasse zum Gipfel des Puy de Dôme nehmen. Aber… mal wieder hat die Zeit dem Tourismus mehr Raum gegeben und die Ströme der Besucher kanalisiert. Heutezutage kann man nur noch – mit etwas Zeit – zu Fuß den Gipfel erklimmen oder muss eine Zahnradbahn auf den Berg nehmen. Nun ja – die tolle Vulkan-Landschaft ist noch die Gleiche geblieben und auch Clermont-Ferrand ist nach wie vor nur von oben, aus der Distanz besehen, ganz nett anzuschauen.

Weiterlesen

Es gibt wieder frische Wurst

So warmherzig die Franzosen auch sein mögen – bezüglich ihres Essens verstehen sie keinen Spaß!

Für diejenigen, die der französischen Sprache eher skeptisch gegenüber stehen, hier die Übersetzung: „Marie Chantal hat das Schwein geschlachtet!“

Ich kann Euch versichern, daß die luftgetrockneten Wurstspezialitäten der Auvergne sehr lecker sind, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich wissen möchte, wer die Leckereien verarbeitet hat und wie es geschah…

Marie Chantal jedenfalls, werde ich vorsichtshalber aus dem Weg gehen, sollte ich ihrer ansichtig werden.

Störche mit Kompressionsstrümpfen

Hier ein – leider nur mit dem Handy bei beginnender Dämmerung geschossenes – Foto des Rathauses von Munster, im Elsass.

image

Wenn Ihr das Foto vergrößert, erkennt Ihr sicherlich dennoch die Anzahl der dort sitzenden Weißstörche! Es sind 15! Scheinbar ist eine Hälfte eines der Storchenpäarchen aus, um sich noch ein paar Froschschenkel zum Nachtisch zu besorgen. Weiterlesen