Nach dem Schnee ist vor dem Schnee

„Moin Uwä! Gift dat hüt no mehr Sney, wat sächs’t?“

„Kiek mol achter di mien Jung! Do kümmt bannich wat tohööchd!“

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20 cm Schneelast vor dem Abwerfen…

I beg the pardon of my english speaking followers… This short dialogue above is onomatopoetic for a far northern german ideom and as such hard to translate without loosing the special charm. („Good Morning Uwe! Do you think, we’ll get even more snow?“ – „Just turn around. There’s a huge snow front coming up.“) Weiterlesen

Lila Wolken

„Wir bleiben wach, bis die Wolken wieder lila sind!
Guck‘ da oben steht ein neuer Stern:
Kannst du ihn sehen bei unserm Feuerwerk?“

Zugegeben, wir mussten nur einen möglichen Mittagsschlaf ausfallen lassen, um diese lila Wolken fotografieren zu können, der Pixelmacher und ich…

Der Sturm, der draußen tobte, war wirklich heftig und gleichzeitig kamen offenbar Föhnwinde von Süden über die Alpen. Ich bin nicht sicher, ob in gewissen Luftschichten Eiskristalle mitgerissen wurden, welche die Korona-Effekte machten oder ob schon Wassertröpfchen in den sturmzerfaserten Wolken ausreichten – jedenfalls leuchteten die Wolken fantastisch regenbogenfarben. Weiterlesen

Von Zwergen regiert

In der vergangenen Woche verkündete der CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer in einem Leitantrags-Entwurf für den Parteitag der CSU:

„Wer hier dauerhaft leben will, soll dazu angehalten werden, im öffentlichen Raum und in der Familie Deutsch zu sprechen.“

langer Schatten…“Wenn die Sonne der Intelligenz tief steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten!“

 

 

bavaria burning

Sonnenaufgang

Diesem Sonnenaufgang habe ich zwar eine etwas geänderte Gradationskurve und einen Tick mehr Luminanz verpasst, um den morgendlichen Dunstschleier aus dem Foto zu bekommen, aber es gab ihn wirklich genau so! BAAAM!

Es gibt solche Phasen im Leben…, in denen scheint die Kreativität zu ruhen und zufrieden vor sich hin zu schnurren. Ich bin nicht einmal ganz sicher, warum das bei mir im Moment so ist. Es gab Zeiten, da hat Alles und Jedes in meiner Umgebung mich sofort angeschriehen: „Fotografier mich! Ich bin einen Blogeintrag wert!“

Momentan gehe ich mit gedämpftem Blick durch die Gegend. Wenig optische Reize scheinen mir wichtig genug, meine fette und schwere Spiegelreflex einzupacken. Mit Arbeit, Familie, Freunden und leicht angeschlagener Gesundheit scheint meine Energie ausgelastet genug zu sein. Mit Elan und sprühenden Augen, sowie allem Equipment, gezielt losziehen zum Fotografieren? Das scheint mir momentan nicht attraktiv. Und dabei leuchten draußen überall die herbstlichen Farben; ein Fest für die Seele!

Aber da turnt dieses kleine Teufelchen an meinem Ohrläppchen und grunzt: „Das hast Du doch alles schon fotografiert! Ist es die Mühe wert?“

Gleichzeitig fehlt mir das Fotografieren! Häufig denke ich, daß es sehr schade ist, gerade jetzt keine Kamera dabei zu haben. Und deshalb ist nach und nach der Gedanke in mir gereift, ich bräuchte wohl eine Zweitkamera. Etwas Handliches, qualitativ aber trotzdem Hochwertiges. Schnell muss sie sein und am besten wetterfest und…ja, sagte ich es schon? Klein und handlich! In die Jackentasche passen soll das Teil! Nun bin ich – wie Ihr wisst – Ingenieur. Zwar keiner von der haarspalterischen Sorte, aber wenn es um Technik geht, will ich es schon genau wissen! Also habe ich mich informiert. Habe die Photokina 2014 abgewartet und das Internet und die Fachpresse durchforstet, was denn so in Frage käme. Und nebenbei habe ich mein Portemonnaie gemästet so gut es ging. Nicht zum ersten Mal ging mir dabei auf, daß viel Wissen nicht zu einfachen Entscheidungen führt. Nein, es erschwert sie eher noch. Und weil ich weiß, daß viele von Euch vor solchen oder ähnlichen Anschaffungs-Entscheidungen stehen, habe ich beschlossen, eine fetten, informationsgesättigten Blog-Beitrag zu schreiben, der Euch am Ende nicht im Regen stehen lässt, sondern der es Euch (hoffentlich) erleichtert, Eure eigene, fundierte Entscheidung zu treffen.

Wer mag, der (oder die) folge mir also in die gruseligen Katakomben:

Pixelballett

katalanische Wolken

Zum ersten Mal seit 2 Wochen kamen abends Regenwolken über die Pyrenäen gekrochen. Mit ziemlich dramatischer Hintergrundbeleuchtung…

Leider hat es zu lange gedauert, bis ich das Tele drauf hatte und das Stativ aufgestellt. Der Gipfel des „heiligen Berges der Katalanen, des „Pic du Canigou“, war bereits hinter Wolken verschwunden und die grellpinke Farbschattierung war Blautönen mit Gelb gewichen. Heute gibt’s also nur Hausmanskost. 😉

Lightshow auf katalanisch

Tagsüber wolkenlos und 30 Grad im Schatten und abends tut das Wetter so, als wollte es den Pool überlaufen lassen. Fast schade, daß dennoch kein Tropfen herunter gekommen ist:

There’s a light…

Länger als 10 Minuten hat dieses morgendliche Schauspiel nach Sonnenaufgang nicht gedauert, aber es hat die Isarauen in Feenlicht getaucht:

Ein zwischen den Wolken auftauchender Drache hätte mich gar nicht gewundert – ich wäre aufgestiegen und mitgeflogen.