hot and icy

In der Gefühlswelt der Menschen liegt heiss und kalt manchmal dicht nebeneinander…
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Selbstversorger

Viele Kinder denken heutezutage, Hühner seien fleischliche Nahrungsmittel, die auf rotierenden Bratspießen wachsen. Alternativ werden sie auch zu kleinen Würfelchen gepresst, die mit gelb bedruckter Aluminiumfolie eingeschlagen werden. Um so erfreulicher, wenn plötzlich in der Nachbarschaft tatsächlich ein quicklebendiges Hühnervolk auftaucht! Und das ist ihr Boss:

Caruso – war ja klar, daß er so heißen würde – benötigt noch etwas logopädische Nachhilfe. Sein Krähen ist noch ein bisschen verhalten. Vielleicht ahnt er auch, daß über ihm ein Damokles-Schwert lauert. Sollten sich verständnislose Nachbarn zu sehr beschweren, wird man ihm zur Warnung die Flagge vom Hühner-Hugo im Hof hissen.
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Decke weg! Aufstehen!

Gestern bin ich früher aufgestanden, als Oberbayern. Ich konnte zusehen, wie sich die Landschaft langsam die Decke wegstrampelt und den Schlaf aus den Augen reibt. Und das Beste daran…ich hatte die Spiegelreflex mit. Zwischen zartem Blau und morgensonnigem Orange waberten die Farben im Nebel hin und her (vergößern lohnt!):

Wärme hoch 3 (Magic Monday, „warm“)

Paleica hatte das Wort „warm“ zum dieswöchigen Thema gemacht und ich musste eigentlich keine 5 Sekunden überlegen. Auch mal sehr nett, nachdem ich in der letzten Zeit immer viel gegrübelt hatte, wie die Themen am besten darzustellen wären. Menschliche Wärme hatte ja Christina selbst schon perfekt visualisiert. Deswegen zeige ich die Wärme durch eine Kerzenflamme. Die passt doch wunderschön zur kommenden Jahreszeit. Eine flackernde Kerze oder ein Kaminofenfeuer spendet uns buchstäblich Wärme, wärmt unsere Herzen und hat auch noch eine warme Farbe. Orange-gelb, die Farbe der Sonne.

Für den Kamin war’s mir übrigens noch zu warm – ich glaube, ich wäre weggeschmolzen, noch bevor das Foto im Kasten gewesen wäre…

Häus’le baue…4.0

Wir hatten zuletzt einen Blick auf einen Keller in Entstehung geworfen und stellen erfreut fest, daß sich etwas voran bewegt hat. Etwas… Da wird gemauert.

Innenmauern stehen hier noch nicht, aber die Auflager für die Zwischendecke sind bereits an Ihrer Dämmschicht erkennbar.
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une gaffe après l’autre

Neulich, in Dresden, wollte ich meinem Hund Maya etwas Bewegung verschaffen und fuhr mit dem Rad ein paar Kilometer durch die Innenstadt. Meine Frau radelt nicht so gerne, wollte aber mitkommen. Also nahm sie das Pferd. Als wir durch den Zwinger kamen, überraschte uns die Nacht. Es fing auch an zu regnen. Gut, daß ich für solche Fälle immer ein Zelt dabei habe. Maya durfte frei laufen während ich das Zelt aufschlug und nutzte den Rasen für dringende Geschäfte. Natürlich machte ich die Hinterlassenschaft weg, aber wohin mit dem Scheiss, wenn kein Mülleimer da ist? Ich habe den Beutel bis zum nächsten Tag einfach einem steinernen Faun unter den Arm geklemmt. Das stand ihm. Mittlerweile bekamen wir Hunger und die Stände mit den Original Thüringern hatten bereits geschlossen. Also ein paar Kekse zerkrümelt und Tauben damit angelockt. Nachdem wir 2 gefangen hatten, schürten wir ein lustiges Feuerchen und brieten die Vögel. Ein ungutes Gefühl hatte ich schon beim Verzehr. Nennt man die Tauben nicht auch die Ratten der Lüfte? Erst am nächsten Morgen sah ich dieses Schild. Wenn ich das vorher gewusst hätte…!

verbotsschild_kleinDas habe ich natürlich nicht wirklich erlebt. Könnte der Albtraum gewesen sein, durch den ich vor Kurzem mitten in der Nacht schweissbedeckt und orientierungslos erwachte…